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Gastbeitrag - Zyklusbeobachtung & Kinderwunsch

by Sarah Mareen Baumgart |

Das richtige Timing ist entscheidend, damit dein Kinderwunsch schnell in Erfüllung geht. 81% der Frauen mit Kinderwunsch, die ihren Zyklus gezielt beobachten, werden innerhalb von 6 Monaten schwanger. Es ist also sehr wichtig, dass du deine Zyklusbeschaffenheit und Zyklusgesundheit kennst und genau weißt, wie dein Zyklus „tickt.“ Das Wissen, wann genau die fruchtbaren Tage sind, erhöht die Chancen, schneller schwanger zu werden.

 

Kenne deine fruchtbare Phase


Die Temperatur spiegelt die Hormone im weiblichen Zyklus wider. Zum Zeitpunkt des Eisprungs bewirkt die gleichzeitige Progesteron-Ausschüttung einen Anstieg deiner Körperkerntemperatur um 0,25 bis 0,5°C. Pro Zyklus gibt es aber etwa nur 6 Tage, an denen du schwanger werden kannst. Diese fruchtbare Phase beinhaltet die 4 Tage vor dem Eisprung, den Eisprungtag selbst und den Tag danach. Um schwanger zu werden, musst du allerdings die Zeit vor dem Eisprung erfassen, denn die Empfängniswahrscheinlichkeit ist bei Geschlechtsverkehr 1- 2 Tage vor dem Eisprung am größten. Auch hier verändert sich die Temperatur bereits minimal. OvulaRing hilft dir, diese Veränderung zu erkennen und zeigt dir an, wann die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden, am höchsten ist.

 


Ist mein Zyklus gesund?

 

Ein gesunder Zyklus ist die Voraussetzung für das Eintreten einer OvulaRingSchwangerschaft. Wenn du deinen Zyklus gezielt mit OvulaRing beobachtest, findest du heraus, ob deine Zyklen gesund und fruchtbar sind. Ein gesunder Zyklus zeichnet sich durch einen biphasischen Verlauf aus. Die erste Zyklushälfte ist in der Dauer variabel, beginnt mit der Menstruation und endet mit dem Eisprung. Durch die Variabilität der ersten Zyklushälfte können Eisprünge an ganz verschiedenen Zyklustagen und auch weit nach dem 20. Zyklustag auftreten. Dass der Eisprung direkt an Zyklustag 14 stattfindet, ist dabei eher eine Seltenheit, mindert jedoch in keiner Weise deine Fruchtbarkeit. Die zweite Zyklusphase, die sogenannte Gelbkörperphase, beginnt mit dem Eisprung und dauert relativ konstant 12-16 Tage bis zum Beginn der nächsten Menstruation. Durch die Progesteronbildung kommt es zu dem charakteristischen Temperaturanstieg zum Eisprung und dem Temperaturabfall nach 12-16 Tagen. Mit OvulaRing kannst du auch ohne deine Frauenärztin oder deinen Frauenarzt genau sehen, wie lang deine Zyklusphasen sind und ob deine Zyklen gesund sind. Findet wiederholt kein Eisprung statt, dann sind deine Zyklen nicht gesund und fruchtbar und du kannst nicht schwanger werden. Wende dich in diesem Fall an deine Frauenärztin oder deinen Frauenarzt, um die Behandlungsmöglichkeiten zu besprechen. Ist deine zweite Zyklusphase dauerhaft kürzer als 10 Tage, könnte eine Gelbkörperschwäche vorliegen.

 

Was ist eine Gelbkörperschwäche?


Bei einer Gelbkörperschwäche wird der Gelbkörper nur unzureichend ausgebildet, so dass weniger Gelbkörperhormon freigesetzt werden kann. Das Gelbköperhormon ist jedoch für den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut und die optimale Einnistung des Embryos verantwortlich. Liegt eine Gelbkörperschwäche vor, kann zwar ein Eisprung stattfinden und die Eizelle kann auch befruchtet werden, aber die Einnistung der befruchteten Eizelle wird gestört, so dass der Erhalt der Schwangerschaft gefährdet ist. Wenn eine Gelbkörperschwäche erkannt wurde, kann sie gut durch eine Progesterongabe nach dem Eisprung behandelt werden. Jeder Zyklus ist individuell 11% aller Frauen haben lange Zyklen und 70% von ihnen weisen auch Eisprünge auf. Auch extrem lange Zyklen sind demzufolge in der Regel gesund. Allerdings ist es bei langen Zyklen schwieriger, den genauen Eisprungtag zu bestimmen, denn die Formel Eisprung = Zyklusmitte gilt hier auf gar keinen Fall. Vielmehr finden die Eisprünge nach dem 20. Zyklustag statt, teilweise sogar noch viel später.

OvulaRing zeigt dir auch bei extrem langen Zyklen an, ob du Eisprünge hast und wenn ja, wann diese stattfinden. So verpasst du deine fruchtbare Phase nicht mehr. Auch bei kurzen Zyklen kann der Eisprung schnell verpasst werden, wenn du deine Zyklusbiologie nicht genau kennst. Hier finden Eisprünge sehr zeitig und in der Regel noch vor der Zyklusmitte statt. Die fruchtbare Phase beginnt hier oft schon mit dem Abklingen der Periode und der Eisprungtag variiert zwischen 8. und 12. Zyklustag. OvulaRing kann dir auch bei kurzen Zyklen helfen, deinen Eisprung exakt zu bestimmen und somit deinen Körper besser kennenzulernen. Mit einer genauen Zyklusbeobachtung kannst du herausfinden, welcher Zyklustyp du bist, ob du lange, kurze oder unregelmäßige Zyklen aufweist und ob deine Zyklen gesund sind.


Ist die Messung der Basaltemperatur sinnvoll?


Die Messung der Basaltemperatur am Morgen zur gleichen Zeit ist lediglich eine Ein-Punkt-Messung und kann deinen Zyklus nicht vollständig abbilden. Viele Frauen fühlen sich außerdem durch das ständige Temperaturmessen gestresst, schlafen dadurch häufig schlechter oder sie vergessen das Temperaturmessen schlichtweg. Zusätzlich wird deine Aufwachtemperatur durch äußere Faktoren wie schlechtem Schlaf, Schichtdienst, Reisen, Sport, Erkrankungen uvm. beeinflusst, so dass dein Eisprung häufig nicht richtig bestimmt werden kann.

OvulaRing misst deine Körperkerntemperatur automatisch rund um die Uhr und speichert nicht nur einen, sondern täglich 288 Messpunkte automatisch ab. Dadurch wird ein vollständiges Zyklusabbild erschaffen und dies ohne, dass du selbst Messungen vornehmen musst. OvulaRing passt sich deinem Lebensstil ganz einfach an, denn dein Lebensrhythmus, Erkrankungen oder dein Sportpensum beeinflussen nicht die Messgenauigkeit.


Was du über Ovulationstests wissen solltest


Du wünschst dir ein Baby und benutzt Ovulationstests zur Bestimmung des Eisprungs? Vorsicht: Eine Studie zeigt, dass die Messung des LH-Gehalts ("luteinisierendes Hormon", unerlässlich für die Funktion der Eierstöcke und damit für den Menstruationszyklus) im Urin unzuverlässig ist. ⁣⁣⁣Bisher wurde angenommen, dass es etwa 24 bis 48 Stunden nach einem LH-Gipfel immer zum Eisprung kommt. Wissenschaftler konnten aber belegen, dass auf einen LH-Anstieg im Urin nicht immer ein Eisprung folgt. Im Durchschnitt lag das LH-Hoch sogar 1,2 Tage nach dem Eisprung.

Außerdem sind die individuellen LH-Anstiege extrem variabel in Muster, Stärke, Häufigkeit und Dauer. In nur 6% der Zyklen endete der LH-Anstieg (wie allgemein angenommen) vor dem Eisprung. Bei der überwältigenden Mehrheit (94%) jedoch stieg das LH nach dem Eisprung weiter an, bei 60% der Zyklen sogar noch länger als 3 Tage. Frauen mit PCOS ("Polycystisches Ovarialsyndrom" ist die häufigste Hormonstörung bei Frauen und ein sehr häufiger Grund für eine verminderte Fruchtbarkeit) haben oft mehrere LH-Anstiege bzw. einen dauerhaft erhöhten LH-Wert, so dass ein Ovulationstest häufig keine eindeutigen Aussagen bei ihnen erbringt. Erhöhte LH Konzentrationen können bei 60% aller Frauen mit PCOS beobachtet werden. Außerdem haben Frauen mit PCOS in der Regel verlängerte Zyklen mit fehlenden bzw. sehr späten Eisprüngen. Hier werden sehr viele Teststreifen benötigt, was nicht nur zeitintensiv ist, sondern auch nervenaufreibend und teuer. Um deinen individuellen Zyklus in seiner Gesamtheit zu erfassen, ist eine kontinuierliche Zyklusbeobachtung wichtig. OvulaRing misst deine Körperkerntemperatur automatisch rund um die Uhr und zeigt dir für jeden Zyklustyp und bei PCOS verlässlich Fruchtbarkeitsfenster und Ovulation an. Darüber hinaus erfährst du, ob deine Zyklen wirklich gesund sind. So verkürzt du die Zeit zu deinem Wunschkind.

 

Gastbeitrag von OvulaRing. Mehr Informationen über OvulaRing findest du unter www.ovularing.com.

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